Martin Scorsese

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SvenT
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Beitrag von SvenT » Do 26. Dez 2013, 18:06

Auf "Wolf …" freue ich mich natürlich. "Hugo" habe ich nicht gesehen, finde es aber kuhl, dass er den gedreht hat. Mit diesem Kinderfilm ist das jetzt eine unglaublich reiche und vielseitige Filmographie.

Marty ist und bleibt mein Kumpel.

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Julio Sacchi
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Beitrag von Julio Sacchi » Do 26. Dez 2013, 18:13

Marty ist seit GOODFELLAS raus. Danach kam nix mehr.

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SvenT
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Beitrag von SvenT » Do 26. Dez 2013, 18:23

Zeitschleife …

:lol:

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Julio Sacchi
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Beitrag von Julio Sacchi » Do 26. Dez 2013, 18:34

Immer!

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Yuki
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Beitrag von Yuki » Do 26. Dez 2013, 18:41

Scorsese ist für Julio vorbei, weil der in Casino das absolute Goodfellas Plagiat sieht :mrgreen: . Dabei ist Casino alleine schon ein Burner, wegen der Szene in der DeNiro mit nackten Gebeinen im Büro chillt und dann vor dem nächsten Besuch erstmal wieder die Anzugshose ankleiden muss.

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Thorsten Hanisch
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Beitrag von Thorsten Hanisch » Fr 27. Dez 2013, 10:27

SvenT hat geschrieben:Das Irre an "Shutter Island" ist aber, dass er sich am Ende ganz konsequent vom Ulk abwendet und einen ganz harten Einblick in die Realität der Fünziger Jahre gibt.
Findste? Dafür ist mir Kingsleys Doktor aber zu betont humanistisch gezeichnet (oder was genau meinst Du?) und (@Yuki) was für ein großes Thema des 20. Jahrhunderts er in welcher Form auf den Punkt bringt, würde mich auch mal interessieren.

Möchte nebenbei drauf hinweisen, dass die Vorlage von Dennis Lehane, an die Scorsese sich offenbar sehr eng hält, laut dessen Worten tatsächlich eine Pulp-Hommage sein sollte und auch nie anders rezipiert wurde.

Ob Ihr da nicht ein wenig arg viel reinbaut?
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SvenT
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Beitrag von SvenT » Fr 27. Dez 2013, 10:43

Nein.
Es geht um die Paranoia der Fünfziger, Antikommunismus, Lobotomie, alles inklusive den Schatten es Dritten Reiches.
Das ist alles ganz offensichtlich und vollkommen klar.
Einfach noch mal gucken.

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Thorsten Hanisch
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Beitrag von Thorsten Hanisch » Fr 27. Dez 2013, 10:55

Ach so. Na ja, aber das ist ja das, was ich weiter vorne meinte - nur der reine Bezug zu diesen Themen läßt einen Film nicht über sich rauswachsen. Demzufolgen wäre ja z.B. SUCKER PUNCH auch ein Meisterwerk. 8-)
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SvenT
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Beitrag von SvenT » Fr 27. Dez 2013, 11:00

Na gut, gegen Zack Snyder kann Scorsese, der seit "Goodfellas" ja sowieso nix mehr gerissen hat, natürlich nicht anstinken.
Das ist klar.

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Thorsten Hanisch
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Beitrag von Thorsten Hanisch » Fr 27. Dez 2013, 14:23

SUCKER PUNCH ist hier als Platzhalter für zahlreichen weiteren Schlock der letzten Jahre gemeint, der "die Paranoia der Fünfziger, Antikommunismus, Lobotomie, alles inklusive den Schatten es Dritten Reiches" in irgendeiner Form in sein Sujet integriert, weil's halt irgendwie scary, aber auch faszinierend ist. Alles nur Staffage. Kannst SUCKER PUNCH auch gerne gegen ILSA - SHE WOLF OF THE SS, JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES, AMERICAN HORROR STORY - SEASON 2 oder, hier besonders naheliegend, weil halt Hommage genau daran, irgendeinen der zahlreichen paranoiageschwängerten B-Filme der 40 und 50er austauschen.

Ich bin - allein schon wegen meines akademischen Hintergrunds - auch ein großer Freund vom Metaebenenaufspüren, aber manchmal sollte man die Kirche einfach mal im Dorf lassen und ich könnte wetten, wäre nicht Scorsese, sondern Renny Harlin der Regisseur, würde man SHUTTER ISLAND ausschließlich als das rezipieren, was er letztendlich auch ist: Netter Pulp, der "eines der großen Themen des 20. Jahrhunderts" genausowenig "auf den Punkt bringt" wie EIN KÄFIG VOLLER HELDEN.
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