Walker, Texas Ranger (Original)

Keiner mag sie so wirklich, aber ohne wollen wir auch nicht: Alles rund um die Flimmerkiste.
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Thorsten Hanisch
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Walker, Texas Ranger (Original)

Beitrag von Thorsten Hanisch » Mo 14. Okt 2019, 01:50

Remake für The CW in Arbeit.

Chuck Norris wird von Jared Padalecki gespielt.

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Sylvio Constabel » Mo 14. Okt 2019, 10:51

Gnihihi.
Bei Sylvio mag ich, er guckt halt auch viel mit dem Herzen. Jimfried Nullinie

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Frau Stockl
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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Frau Stockl » Mi 16. Okt 2019, 05:02

The new series centers on Padalecki in the role of Cordell Walker, a widower and father of two with his own moral code. Upon returning home to Austin after two years undercover, he discovers harder work to come in reconnecting with his children, navigating clashes with his conservative family, and finding unexpected common ground with his new partner – one of the first women in Texas Rangers’ history.
Wahrscheinlich Padalecki + Palicki.
Bad Guy macht der Galecki.
Lecko Mio.
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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Frau Stockl » Sa 19. Nov 2022, 21:19

Da wir zwei Threads für das Reboot haben, dank einem lieben Menschen, nutz ich den hier für das Original; wenn's recht ist.
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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Frau Stockl » Sa 19. Nov 2022, 21:19

Denn:
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:mrgreen:
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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Thorsten Hanisch » Sa 19. Nov 2022, 21:27

:D Gern!
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Re: Walker, Texas Ranger (Original)

Beitrag von Frau Stockl » Sa 19. Nov 2022, 21:31

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Re: Walker, Texas Ranger

Beitrag von Frau Stockl » Sa 19. Nov 2022, 21:33

S04E09-10 Mörderische Ferien 1+2 (1995)
walker-texas-ranger-w-1800.jpg.jpg
Draußen auf dem Lande ist hier der erste Einsatz, eine Ranch wird observiert und ausgekundschaftet, “Ich sehe drei vorn und zwei hinten.“ ist die Beobachtung und das Fazit. Verstärkung wird herbeigerufen, die Kavallerie prescht trotzdem einzeln vor, die ersten Schergen von hinten oder im direkten Nahkampf beseitigt. Der Tag scheint gerettet, die kriminellen Machenschaften bereinigt, der Coup (millionenschwere Computerchips) gestört. Da die Geschichte damit erst eingeleitet und eröffnet wird und die Szene noch vor den Titeln gekommt und nur der Appetizer ist und zum reinen Aufhänger gehört, macht das Verbrechen damit allein keine Ruhe, die Gangster wie die mehrköpfige Schlange, ein Schädel abgetrennt wachsen sofort weitere nach; ein unermüdlicher Einsatz der Gesetzeshüter ist gefordert, selbst Mörderische Ferien sind gefragt, keine Auszeit möglich.

Acht Fahrstunden entfernt geht die Geschichte weiter, die Serie ist nunmehr in der vierten Staffel, die Akteure von einst vor und hinter der Kamera (Regie erneut Michael Preece) sind weiter und abermals da, die Behandlung der Serie materiell und formell bleibt gleich, einzig das (spätere Ehe)Paar Walker ist zumindest in ihrer Beziehung offiziell und damit weiter. Ein Gefangenenausbruch in Copper Lake stört die verdiente Ruhe vom jungen Paar, entflohen sind ein Trio, darunter “Das größte Stück Scheiße, dass jemals von einem Ranger hinter Gittern gebracht wurde.“, die Messlatte ist hoch, die Fallhöhe steiler. Rafting wäre angesagt gewesen, einen der schönsten Wildwasserflüsse der Rockys soll es hinabgehen, Damned River in der Variation wird daraus, Am wilden Fluss für's Fernsehen, Mörderischer Vorsprung mit Chuck Norris, ein Sturz in die Stromschnellen, den 'Little Juarez' hinab und durch die 'Teufelssäge'. Adventure und Survival sind hier die Füllung, umrahmt vom Polizeimilieu, der Verfolgung der Entflohenen, verwesende Leichen, eine Spur der Verwüstung; zwei Handlungen, die sich kreuzen und der (durch den Eingangseinsatz leicht verletzte und sich eigentlich auskurieren sollende) Walker muss auch hier auf der Hut sein, den Naturburschen verkörpern, seinen Mann stehen.

Die Gegend (gedreht wurde im Roosevelt Nationalpark) ist schön, die Musik Geklimper, das Figurentheater der weiteren Reisemitglieder (u.a. ein streitendes Vater - Sohn - Gespann, zwei aufeinander eifersüchtige, da grundsätzlich verschiedene Schwestern, ein sich mit gekauften Militärweihen schmückender Mittfünfziger, einen, der sich selber als Veteran bezeichnet und den das stört, ein sensationslüsterner Voyeur) konventionell, die Bilder leicht bieder. Zwischendurch gibt's auch beim touristischen Ausflug einen Toten (von gut einem halben Dutzend), wer war der Mörder, wer spielt ein falsches Spiel, die Rätselei geht los, der Sherlock Holmes unter den Zuschauern und der Profi-Ranger im Film gewinnt. Hinzukommen einige durchaus waghalsige Stunts vor allem im unwegsamen Gelände, gerne auf oder im Wasser, und es gibt gar eine personelle Überraschung mittendrin. Action ist so richtig keine, dafür viel Bewegung und der physische und psychische Thriller.
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Re: Walker, Texas Ranger (Original)

Beitrag von Frau Stockl » So 20. Nov 2022, 13:06

S04E17-18 Der Menschenhändler 1+2 (1996)
walker-texas-ranger-w-1800.jpg.jpg
"Egal, was heute passiert. Ich komme zurück."
Ein edles Hotel, große Suiten, mit Teppich belegte Flure, ein schmieriger Mann, eine sichtlich unwillige, vorwärtsgedrängte, geschubste Frau, Menschenhandel, Zwangsprostitution. Der Kunde zahlt Aufpreis für die Anwendung von Gewalt und Misshandlung, die Geringschätzung und Skrupellosigkeit bald körperlich, beim ersten erzwungenen Sehen (“Das ist wirklich eine heiße Tomate.“) schon verbal. Zum Glück gibt es den Walker, den Texas Ranger, wird er von einer Bekannten als Hilfe herbeigerufen und sofort mit dem Schauplatz des Verbrechens, auch ohne all die anderen Einzelheiten instruiert.

Eine Prügelei klärt die Situation, noch nicht die Lage, die Details in der mit Gaststars Art Hindle, Eddie Velez und Clifton Gonzales-Gonzales gespickten Geschichte kommen in den nächsten vielen Minuten, natürlich geht es um den eifrigen und auch ewigen Kampf gegen das Verbrechen, hier Zuhälter der schlimmsten Sorte, die meinen, sich Mädchen kaufen zu können und als Investition auf dem 'Markt zu installieren'. International wird hier die Handlung, die Belange sind grenzüberschreitend und global, das Problem beginnt kausal mit der Einwanderungspolitik und dem anhaltenden Rassismus, die Geschichte wandert über die Grenzzäune und verlegt sich auch kurz nach Mexiko City. Statt dem Cowboyhut gibt es hier den Sombrero, statt Country die Ranchera, auf dem Tisch die Tacos, Walker tarnt sich als 'Bohnenfresser' und Campesino, verkleidet sich als Landarbeiter aus Guadalajara.
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Mit Lug und Betrug arbeiten hier die Guten wie die Bösen, mit dem Versprechen von Besserung, mit dem Ausnutzen der Unterschiede von Geburt, von Klassen, von Rassen, mit Ammen- und Sozialmärchen, die nicht durchschaut, aber auch nicht wahr werden; naives Erzählen des scheinbaren Heilbringers, triviale Aufnahmen, analog die Inszenierung von Tony Mordente, der hier anders als üblich den Zweiteiler handhabt, während sonst meist Michael Preece reüssiert. Mordente, der die illegale 'Überfahrt' des billigen Nachschub von einem Land in das andere organisiert und bebildert, hält sich zunehmend in der Bewegung auf, viel 'Andale, andale!', das Durchqueren von Geröll, Sand und Staub, einige schäbige industrielle Überbleibsel, abgeplatzte Ruinen, jedes mal der deutlich gleiche Drehort, ansonsten die Pampa weit draußen. Und die Ankunft auf der 'Sklavenplantage' ("Dies ist Camp Halifax. Ich bin Halifax. Ihr seid niemand."), bei der trotz seiner Verkleidung als 'Gomez' sich treu bleibende und entsprechend aufsässige Humanist Walker am Ende der ersten Hälfte dem Lauf einer Schrotflinte ins Auge blickt. Und auch ein Schuss ertönt. Da die Serie nicht abrupt mit dem Tod des Hauptdarstellers inmitten der 4. Staffel aufhört, weiß man aber, dass es nach kurzer Schock- und Atempause mit dem Szenario von der durchlässigen Grenzpatrouille und dem modernen Menschenschinder-Kapitalismus weitergeht.

Weitergehen tut es mit noch mehr Drangsal und üblen Machenschaften, mit Entführung und mit Mord, mit allerlei Abscheulichkeiten bis hin zu Schaukämpfen bis zum Tode, bis dem 'Gomez' dann die Hutschnur platzt und es an die Aufräumarbeiten bei der Latinoversion vom Mandingo geht. Narrativ wird es spätestens dann etwas albern, allerdings mit einem zünftigen Karatekampf auf einem Grundstücksrasen und dort allerlei vielen Roundhousekicks spendiert und garniert, und wo am Ende dann bestimmt für alle Beteiligten der Traum von den unbegrenzten Möglichkeiten in Erfüllung geht und das Gute endgültig (und bis zur nächsten Folge) über das Böse triumphiert.
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Re: Walker, Texas Ranger (Original)

Beitrag von Frau Stockl » Mo 21. Nov 2022, 10:23

S02E12-13 Der Mann im Schatten 1+2 (1994)
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Immer auf der Hut, immer bei der Arbeit, die Texas Ranger als speziell ausgebildete Gesetzeshüter stören hier beizeiten und mitten in der Ausübung noch einen wichtigen Drogendeal. Türen werden zerbrochen, Schüsse knallen, Gangster fallen, doch einer kann entkommen, der Mann im Schatten ward nicht gesehen und ist den Armen des Gesetzes heimlich, still und leise entronnen. Jeff Kober spielt den Lieferanten, den Hintermann, "Something in the Shadows", die Staatsanwaltschaft ist über die Ausbeute (mehrere Tote, keine Informationen) nicht wirklich angetan, die Pflicht ruft.

Düster und schummrig startet die Handlung, teils erahnt man Silhouetten, teils hört man Dinge, hört man Personen des Nachts näher kommen, sich anschleichen, einen verfolgen und Angst und Bange machen, sieht man denjenigen aber nicht. Tony Mordente hat die erste Episode des Zweiteilers gedreht, Mordente arbeitet zuweilen wie beim Hunter, mittig eine Schießerei am Hafen, eine Falle schwer bewaffneter Schergen; zuerst werden allerdings andere Bedrohungen aufgebaut und furchtbares als Option in den ausweglosen Raum gelegt. Ein scheinbarer Überfall im Hörsaal samt Geiselnahme löst sich noch als Spiel und Teil der Vorlesung auf, ein heimtückischer Angriff auf eine junge Studentin im Treppenhaus ist schon gefährlicher Ernst, das Opfer der Misshandlungen kommt ins Krankenhaus, die Ermittlungen beginnen, der Krimi macht sich breit, Routinen und Ratefüchse gewinnen.

Zwischendurch gibt's ein bisschen Anstand und Moral, ein Subplot mit Giovanni Ribisi als minderjährigen Tunichtgut, der von seiner aufopferungsvollen Lehrerin zur Besserung in den Karatekurs vom Texas Ranger geschickt wird. Es gibt eine Amokfahrt mit manipulierten, der Bremsen beraubten und so führerlos gewordenen Auto durch Gestrüpp und Pampa von Dallas bzw. seiner Provinz, eine Rallye als erster Anschlag mit kleinen Aufregern und kleinen Stunts, in denen über den Bahndamm gesprungen wird, das trockene Unterholz zerfleddert und eine Scheune zerstiebt. Es gibt ein 'Wilderer im Jagdrevier', Walkers spätere Ehefrau hat einen Verehrer, der sich offensiv mehr Mühe gibt und so zum Nebenbuhler avanciert. (“Wir sind nur Freunde, Walker.“ - “Wir beide, oder der Typ und du?:lol:). Die Action dort sieht ein bisschen aus wie 15 Jahre zuvor bei Ein Duke kommt selten allein, die Hemden sind ähnlich, das Milieu, die Behandlung vielleicht etwas erwachsener, Country and Western sind hier aber immer noch selig; dazu Handlungen, die sich erst spalten und dann später wieder einen. Bedeutsam ist hier auch das Privatleben des Rangers, wird er mehrfach drauf angesprochen, wird er mehrfach kommentiert: "Sieh ihn dir an. Er leidet wie ein Tier. Und sieh dir seine Augen an. Er verschanzt sich hinter einem Panzer, Jimmy.(...)Wir müssen ihm helfen. Sieh mal, wie so eine griesgrämige, muffige, alte Schildkröte."

Der Anschluss ist von Michael Preece gedreht, Preece startet schnell und zünftig, der Aufklärung des Cliffhanger von dem Shootout am Hafen, eine Gefangenennahme, eine Gefangenenbefreiung, eine Häuserexplosion, eine langgezogene Baracke, die nur aus Spanplatten besteht und entsprechend ordentlich in die Lüfte geht. Die Fäden sind miteinander verbunden, viel paralleles Geschehen, immer mittendrin und gutzutun, ein Schritt nach dem anderen, das Tempo ist nicht gerade zwingend und die Adrenalinausschüttung nicht enorm. Anbei ist man vor allem auch wegen den Personen in der Mitte, die Assistentin des Staatsanwalts, die zielsicher immer zu den falschen Männern greift, der Barbesitzer, der im entscheidenden Augenblick auch zur Waffe langt und Verstärkung spielt, die beiden Gesetzeshüter. Zu Konsumieren ist das wie nebenher und zwischenbei, ab und an macht Chuck Norris das, wofür er ehedem bekannt wurde, der große Rest ist solide Ware aus dem Fundus von Polizeiserien, konventionell gestrickt und für den Zuschauer ebenso erhellend.
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