U-Boot-FIlme

Auf der Suche nach der besten Literaturverfilmung oder dem männlichsten Schauspieler?
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JimmyPage
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von JimmyPage » So 19. Apr 2020, 11:30

:lol: :lol: :lol: :mrgreen:
äffle: "was isch groß?" - pferdle: "stuttgart!" - äffle: "was isch größer?" - pferdle: "der neckar!" - äffle: "und was isch am größten?" - pferdle: "hmm, spätzle und linsen!"

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Bewitched240
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von Bewitched240 » So 19. Apr 2020, 11:52

Video ganz angeguckt. Wunderschön!

:clap: :clap: :clap:

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SvenT
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von SvenT » So 19. Apr 2020, 12:10

Große Liebe Eisenbahn!


:thumbup:


„Hostile Waters“ würde ich auch gerne mal gucken.

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Yuki
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von Yuki » So 19. Apr 2020, 18:53

Hostile Waters gibt es - glaube ich - auf youtube oder so lol.


Sah jetzt auch mal DESTINATION TOKYO. Uff! Ein ziemliches Relikt. Verursacht gemischte Gefühle, tendiere aber schon eher zu "Scheißfilm". Zuersteinmal: die Darsteller sind gut. Cary Grant und der Rest der Crew sind eine sympathische Abenteuerfilm-Besatzung. Die Effekte, die Modellszenen und die Ausstattung generell sind auch ordentlich teuer. Bei den über zwei Stunden Laufzeit und dem ganzen Gelaber muss das natürlich auch so. Und Gelaber hat der Film 'ne ganze Menge. In der ersten Stunde könnte man fast meinen, es ist garkein Krieg. Da gibt es eine Weihnachtsfeier mit Musikkapelle und ein verkleidetes Besatzungsmitglied verteilt Geschenke. Da wird der Kapitän gefragt, ob man sich einen Bart wachsen lassen darf, weil das auf U-Booten so üblich wäre (und so schön männlich) und der Kapitän erlaubt es, erklärt aber auch, warum besser nicht und dem Beispiel wird dann freiwillig gefolgt. Da wird der Plattenspieler aufgelegt und Gute-Nacht-Musik gespielt, zu der dann geträumt wird, wie man die gesamte, japanische Flotte mit einem Torpedo versenkt - im Zick-Zack, wie beim Billiard. Und da wird an Frau und Kind zuhause geschrieben, während der Soundtrack sentimental dazu leiert, was man heutzutage nur noch in einer Parodie so inszenieren würde. Nach einer Stunde kommt man endlich vor der Küste Japans an. Und die Operation gelingt ohne schwere Verluste, der darauffolgende, historische Bombenangriff ("Doolittle Raid") verläuft ebenfalls ziemlich glimpflich (zumindest im Film) und Pearl Harbor ist gerächt, das japanische Festland zum ersten Mal als verwundbar entlarvt. Genau wie der tatsächliche Angriff selbst (der rein taktisch keinen Vorteil einbrachte) ist DESTINATION TOKYIO astreine Propaganda, allerdings "freiwillig", im Sinne von, hier gingen keine Gelder vom Staat flöten, sondern die Produktionsfirma beteiligte sich mit der Inszenierung dieses Films an den Kriegsbemühungen (was für ein hässliches Wort) für lau. Gestorben wird nur, um zu zeigen, wie rabiat die Japaner sind, in die Heimat gesehnt wird sich nur, um zu erinnern, wofür man kämpft und deswegen fällt nach der Rückkehr in den amerikanischen Hafen auch erstmal der Satz "When you're here, you wish you were back out there.". Ein Bart hat sich allerdings keiner wachsen lassen. Manchmal fallen ein paar differenzierte Gedanken, doch die werden nicht konsequent weiterverfolgt. Der Film ist allerdings unterhaltsam und - wie schon gesagt - gut gemacht und besetzt.

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Yuki
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von Yuki » Fr 9. Jul 2021, 15:24

The Hunley
Früher geht nicht. 1864 startet ein Torpedoboot der Könfoderierten, um die Blockade von Schiffen um Charleston herum aufzulösen. Das Ding ist nur 'ne Metallröhre, in der die Männer Schulter an Schulter sitzen un die "Maschinen" bedienen, während in Eimer gepisst wird und Kerzen am Leben erhalten werden, um für Licht zu sorgen (oder zu gucken, wieviel Sauerstoff eigentlich noch im Boot ist, bevor man Auftauchen und die Luke öffnen muss). Armand Assante und Donald Sutherland sind mit dabei. Fand ich ziemlich gut, gibt halt sonst auch keine Verfilmung zu dem Thema (oder generell so alten U-Booten).

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Yuki
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Re: U-Boot-FIlme

Beitrag von Yuki » Mi 15. Sep 2021, 08:56

We Dive at Dawn
Der britische Filmregisseur Anthony Asquith holt John Mills und seine Crew vom Landgang zurück, um mit einem U-Boot auf Tauchgang das deutsche Schlachtschiff 'Brandenburg' zu versenken. Zwar ist WE DIVE AT DAWN prinzipiell ein konventioneller Kriegsfilm und sicherlich aber vorallem auch aufgrund des obligatorischen Happy Ends als Propaganda angedacht, doch generell geht es im Drehbuch und dank der Darsteller schon relativ differenziert zur Sache. Das herausragendste und spannendste Merkmal ist jedoch, mit welcher Dringlichkeit und Authentizität die dramatischen Höhepunkte unter Wasser inszeniert sind. Im selben Jahr kamen aus Hollywood CRASH DRIVE und DESTINATION TOKIO; Dagegen ist der hier Meisterklasse.

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